Radsport Journal Tourmann
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Das Journal für den Profi Radsport

 

Die Straßen Weltmeisterschaften der Männer

258 km waren am heutigen Sonntag zurückzulegen.  

Sonnige Kilometer. Wie die ganze Woche schon. Einige taten dies zu Beginn etwas schneller. Eine 11 köpfige Spitzengruppe hatte gleich mal 18 Minuten herausgefahren. Da waren schon 100 km abgehakt.

Mit dabei waren der Däne Asgren und der Ire Mullen. Eigentlich hätte man denken sollen, die Favoriten hätten es ein wenig eiliger gehabt. Zwar sank der Vorsprung auf 14 Minuten. Aber 105 km vor dem Ende waren es 16 Minuten Vorsprung. Das war aber wohl ein GPS Irrtum. 11:16 Minuten waren es in Wirklichkeit. Das könnte doch noch eng werden. Warren Barguil ist zu dieser Zeit der Pechvogel des Rennens. Erst muss seine Maschine wechseln. Dann verpasst er seine Verpflegung und wenig später liegt er in einer Kurve auf der Straße. Er sieht nicht glücklich aus als er das Rennen verlässt.

75 km vor dem Ende ist der Vorsprung weiter runtergefahren worden. Man ist unter 8 Minuten angelangt. Pro 10 km eine Minute. Das muss und wird noch ein bisschen schneller werden. Noch sind drei Runden zu fahren. Die Spitzengruppe fällt langsam auseinander. Es sind nur  noch sieben. Ludwigson, Koshevoy und Asgren sind noch dabei. Aber auch hinten haben schon viele aufgegeben. Zwei Neuseeländer stehen am Straßenrand und warten auf ihre Betreuer. Auch Peter Sagan ist nicht mehr dabei. Das wird nichts mit der 4. Verteidigung des Weltmeistertitels.

Es kommt so wie es immer kommt. Die Ausreißer werden nach und nach eingeholt. In der letzten Runde setzt sich der Däne Valgren ab. Er geht mit über 31 Sekunden in die Höttinger Höll. Die nutzen ihm nichts. Noch vor dem steilsten Teil wird er eingeholt. Drei Fahrer bleiben am Ende übrig Valverde,  der Kanadier Woods und Romain Bardet. Bardet versucht in der Abfahrt alles, aber kann Valverde nicht abhängen. Schnelltster in der Abfahrt ist Tom Dumoulin. Er holt das Trio ein. Im Endkampf versagen ihm aber die Kräfte und er wird Vierter. Gewinnen tut den Sprint der hochgehandelte Spanier Valverde. Romain Bardet wird  Zweiter und Woods muss sich mit der Bronzemedaille zufrieden geben.

Bester  Deutscher wurde Simon Geschke auf Rang 24 mit gut Minuten Rückstand. Der hochgehandelte Belgier van Avermaet kam mit 8 Minuten Rückstand ins Ziel.

Ergebnis <<<<


 
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