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Nikodemus Holler auf Rang 3  bei der Tour of Singkarak

Nikodemus HollerNikodemus Holler

Die fünfte  Etappe der Tour of Singkarak war wieder eine Bergetappe und führte über 161 km von Kota nach Pasaman. Gleich vier Steigungen standen auf dem Programm. Die Anstiege waren jetzt nicht steil, so um die 5 Prozent. Nahe dem höchsten Punkt der heutigen Etappe der Tour of Singkarak gab es auf einem Hochplateau  von 800 m Höhe sogar die 2. Sprintwertung des Tages. Schaut man sich die Karte der Gegend an, so erkennt man schon den einen oder Krater. Die Region ist vom Vulkanismus geprägt und der Krakatau ist auch nicht fern.


Nikodemus Holler kam mit der zweiten Gruppe  und 27 Sekunden Rückstand auf den Ersten ins Ziel. Das genügte ihm zum 3. Platz in der Gesamtwertung. Er war jedoch nicht der beste seines Teams Bike Aid. Das war der Kenianer Salim Kipkemboi.  Einer der vielen  kenianischen Kips, die sonst den Marathon aufmischen. 



Ich möchte mir im Moment nicht vorstellen, was es für den Radsport bedeutet, wenn dort einmal 30 Afrikaner in gleichen Trikots voran fahren und die Szene beherrschen, so wie im Marathon. Wenn man aber um den Stoffwechsel beim Radsport weiß, also dass man nicht nur mit Kohlehydraten, sondern auch mit dem Fetthaushalt arbeitet, dann könnte im Radsport da noch Chancengleichheit herrschen. Ein Marathon ist halt dann beendet, wenn die Kohlehydratspeicher leer sind. Maximal nach gut 2 Stunden. Ein Radrennen dauert meistens länger.


Gewonnen hat heute auf der regennassen Zielgeraden in  Pasaman der Australier Ryan Cavanagh vom St. George Continental Cycling Team. In der Gesamtwertung führt weiter Jesse Ewart vom Team Sapura Cycling.









 
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