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Valentin Madouas erlöst sich bei Paris Bourges


Eine kurze Zeitlang war es war es ungewiss wer das Rennen gewonnen hatte. Zunächst wurde Brian Coquard als Sieger ausgerufen. Madouas vom Team FDJ war sich zunächst sicher, dass  Coquard noch auf dem letzten Drücker an ihm vorbeigerauscht war. Doch das Zielfoto sah es anders.


Paris Bourges ist die kleine Schwester von Paris Tour. Es wird selbstverständlich nicht in Paris

gestartet sondern in Gien. Das liegt weit im Süden von Paris an der Loire. Weil die Distanz sonst ein wenig zu kurz würde, man will ja 190 km zurücklegen. gibt es einige größere Schleifen.


Am Start waren die natürlich die großen französischen Teams, aber auch Sunweb Development, Differdange Losch und Team Vorarlberg waren mit einigen deutschen Nachwuchsfahrern am Start. Startliste

Die erste Stunde ist schnell. Es kommen über 45 km zusammen. Es gab natürlich die Ausreißergruppe des Tages. Diesmal sind es 6 Fahrer. David RIVER Direct Energie ), Joseph ARERUYA Delko Marseille-Provence KTM ), Pierre IDJOUADIENE Roubaix-Lille Métropole ), Lennert Teugels Cibel-Cebon), Jarno Mobach Development Team Sunweb ) und Tom VERMEER Team Differdange-Losch )

Die fahren ein Vorsprung von über 3 Minuten heraus.

Doch es nützt ihnen nichts. Die Sprinter geben das Heft nicht aus der Hand und eine große Gruppe von 30 Fahrern holt sie 4 km vor dem Ende ein. Valentin Madouas war mit seiner Weltmeisterschaft in Innsbruck nicht zufrieden. Er zweifelte an seinem Können. Deshalb griff er 1600 m vor dem Ende am und fuhr eine Lücke raus. Auf den letzten Metern rauschten die Verfolger an. Er dachte, das Coquard vom Team Vital Concept noch an ihm vorbeigefahren wäre. Doch dann kam die Erlösung. Sein erster Sieg als Profi. Er sagte:" Dies sei die Erlösung für ihn gewesen." Und dass er diesen Tag nie vergessen werden. Verständlich.

Brian Coquard hingegen haderte mich selbst. Er habe einfach kein Glück. Und dieses Jahr hat es tatsächlich danach ausgesehen. Bester deutscher Fahrer war Florian Storck vom Team Sunweb Development auf Rang 32. Er kam noch 2 Plätze vor seinem Teamkollegen und frischgebackenen U 23 Weltmeister Marc Hirschi ins Ziel.







 
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