Radsport Journal Tourmann
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Rohan Dennis wird neuer Zeitfahrweltmeister


Die Strecke der Männer war doppelt so wie bei den Frauen. Dazu gab es wieder diesen netten kleinen Hubbel, der diesmal für Tony Martin das Aus seiner Träume bedeutete. Angesicht des Streckenprofils hatte Martin  im Voraus natürlich andere Sorgen. Dass er Weltmeister werden würde, hat er sich nicht mal im Traum vorgestellt. So ist dann sein Abstand auf den Führenden von  2:25 Minuten ein realistisches Abbild der Wirklichkeit. Es ist halt nicht das Jahr von Tony Martin.

Zunächst saß lange Zeit der Däne  Martin Toft Madsen auf dem Stuhl des Kaisers. Aber ihm war schon klar, dass er sich dort nicht bis zum Ende halten würde. Das er dann noch bis auf Platz zehn durchgereicht wurde, hat ihm sicher nicht geschmeckt. Aber 3:23 Rückstand sind dann doch etwas viel. Der Belgier Victor Campenaerts ist sicher ein gutes Zeitfahrer. Gut, es gab Jahre da hätte er Tony Martin nicht mal die Tasche tragen dürfen. Um so mehr hat es ihn erfreut, die neue Spitzenzeit bei seiner Zieldurchfahrt aufblinken zu sehen. Doch zu dieser Zeit war schon klar, das Rohan Dennis das Maß aller Dinge sein würde. So währte seine Frist halt nur bis zum Zieleinlauf von Dennis. Tom Dumoulin machte es dann zum Ende noch einmal wirklich richtig spannend. Nicht was die goldene Medaille anging. Aber die Silberne hätte er beinahe verschenkt. Vielleicht aus Frust. Aber irgendwie reichte es noch um ein halbes Sekündchen, um Victor Campenaerts auf  Rang Drei zu befördern. Wer das Profi Geschäft kennt, weiß das es für Platz 2 , 3 oder 15 kein Trikot gibt. Die Medaillen sind eine nette Erinnerung, aber im nächsten Jahr wird Rohan Dennis ihnen mit dem Regenbogen Trikot vor der Nase  herfahren und das Geschft und die Aufmerksamkeit auf seiner Seite haben.

Ergebnis <<<<

 
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