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Türkei Rundfahrt

Die Presidential  Cycling Tour of Turkey , von manchen auch kurz Erdogan Tour genannt, ist nun nicht jedermanns Sache. Eigentlich sind bei der World Tour alle Teams verpflichtet teilzunehmen. Das gilt aber nur für Rennen die auch schon 2016 im Rennkalender waren.  So verkneifen sich dann ein Großteil der  World Tour Teams die Teilnahme. Mit dabei sind die beiden deutschen Teams der World Tour. Auch Katusha Alpecin gibt sich die Ehre. Schließlich ist einiges an Geld zu verdienen. Da sind ja nicht nur die Antrittsgelder von 8500 Dollar pro Renntag, die ein World Tour Team vom Veranstalter bekommt.


Trotzdem ersparen sich die bessere Hälfte der World Tour Teams die Teilnahme und ersparen sich so, an endlosen Reihen abdelegierter Schulkinder vorbei zu fahren, die türkische Fähnchen schwenken. Ich denke, bei einer so großen Menge ohne Grund eingesperrter Journalisten, ist unbeschwertes Radfahren und Bericht erstatten nicht so einfach.

Aber die Landschaft hat es in sich und so werden wir auch mal ab und von der Rundfahrt berichten.  Bora hansgrohe ist nicht mit deutschen Fahrern am Start. Sunweb ist mit Nikias Arndt und Johannes Fröhlinger vertreten. Das Streckenprofil bevorzugt die Sprinter. In Abwesenheit der großen Koryphäen könnte da was gehen. Gut, Bora hansgrohe ist mit Sam Bennet und Trek Segafredo mit Degenkolb am Start. Aber das sind dieses Jahr nun nicht die großen Meister. Auch Alvaro Hodeg von Quick Step muss noch langsam aufgebaut werden. So zählen die eher auf die Abwesenheit der Konkurrenz.

Die 1. Etappe führte von Konya nach Konya über 150 km. Es wird eine Acht um die Stadt gefahren, so dass der Ziel und Startort mehrmals berührt wird. Konya liegt im Landesinnern der Türkei. Das Zimmer im Hilton ist 29 Euro zu haben. Falls sie mal hinfahren wollen. Die Stadt liegt auf 1000 m Höhe. Der höchste Berg  der Runde liegt auf 1500 m. Trotzdem hatten nicht die Bergflöhe das Heft in der Hand, sondern die Sprinter. Gewonnen hat das Rennen Max Richeze von Quick Step Floors vor Sam Bennet von Bora hangrohe. Bester Deutscher Fahrer war John Degenkolb von Trek Segafredo.

Ergebnis <<<<





 
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