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Van der Poel gewinnt den Cross in Boom.


Van der Poel und und Wout van Aert gehen sich im Moment aus dem Weg. Wo der Europameister fährt kann der Weltmeister nicht sein. So hatte der Europameister Mathieu van der Poel vermeintlich leichtes Spiel beim Telenet  Superprestige in Boom. Eigentlich lag die Betonung nur auf vermeintlich, denn der Zweite, Toen Aerts vom Team Telenet Fidea, hatte nur vier Sekunden Rückstand.

Dabei sah es lange Zeit sehr gut für den Europameister aus. In der vierten Runde des 3050 m langen Parcours konnte er sich absetzen und rund 20 Sekunden Vorsprung raus fahren.

In der letzten Runde kam sein Verfolger Gianni Mersch zu Fall und wurde noch von Toon Aerts auf den dritten Platz verdrängt. Anscheinend nahm der Europameister in den letzten zwei Runden etwas raus um für den morgigen Weltcup in Bern noch ein paar Reserven für die Auseinandersetzung mit Wout van Aert zu haben.

Van der Poel führt die Wertung des Telenet Superprestige Wettbewerbs im Moment an. Im UCI Ranking liegt er aber nur an zweiter Stelle hinter van Aert.





 
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