Radsport Journal Tourmann
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Vuelta a Costa Rica

 26.12.

Der Schlussakt. Bryan Salas gewinnt die Vuelta a Costa Rica.

Weihnachten werden ja Wünsche wahr. Bryan Salas vom Team Nestlé hätte sich vorher wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass er die Vuelta a Csta Rica gewinnen würde. Natürlich war das Ausscheiden der Dopinghelden des letztes Jahres eine gewisse Erleichterung für ihn. Jedoch hatte die Leute aus Costa Rica immer noch Roman Villalobos an erster Stelle auf ihrer Rechnung. Der hatte jedoch schon zu Beginn der Rundfahrt kläglich versagt. Salas kommt aber auch aus Costa Rica und das zählt allein. Zumindest hier. Die neunte Etappe hat er zwar nur mit 5 Rückstand auf den Sieger beendet, aber das langte für die Gesamtwertung.

Die letzte Etappe war sozusagen die Ehrenrunde in der Hauptstadt San Josè. Gewonnen hat die Etappe  der Kolumbianer Aristolo Cala vom Team Strongman.




25.12.

Die zweite Überfahrung des Cerro de la Muerte

Denken sie nicht, dass nur in Costa Rica heute Rad gefahren wird. Habe doch heute tatsächlich ein paar Jungs gesehen, die den häuslichen Weihnachtskeksen entflohen sind. Und war  nicht der einzelne Fahrer im SKY Trikot der Herr Knesi, der da an  mir vorbeirauscht kam? Ich kann mich natürlich irren und es war irgendein Kerl der die Regenjacke von SKY ergattert hat.

In Costa Rica gab es heute wieder die zweite Auflage der Fahrt über den Vulkan. Man strebt langsam heimwärts. Morgen noch und dann ist es vorbei.Die Etappe führte von Peres Zelondon nach Llano  Grande Cartago. Über 124 km. Wo immer das auch sein mag. Hört sich ein wenig nach einer Mischung von Karl May und Untergang des römischen Reiches an. Hoffentlich hat keiner irgendwelche armen Elefanten über die Berge getrieben. Das Rennen geht nun in die letzte Phase. Im letzten Jahr war es auch der Anfang vom Ende für einige der Spitzenfahrer. Man glaubt doch tatsächlich an den Weihnachtstagen vor Dopingkontrollen einigermaßen gefeit zu sein. Das ja dann ein Irrtum.

Hoffen wir, dass die Jungs lernfähig sind. Gewonnen hat die heutige Etappe Oscar Quiris vom Team Strongman, der sich aus einer 19 köpfigen Spitzengruppe verabschiedete. Am Ende hatte er über 9 MInuten Vorsprung. Die taten den Spitzenreitern in der Gesamtwertung nicht weh. Trotzdem verlor Diego Cano vom Team Strongman seine Tabellenführung, weil er mit Bryan Salas vom Team Nestlé nicht mehr mithalten konnten. Am Ende trennten ihn über 2 Minuten vom gelben Trikot und er musste sich mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung zufrieden geben.




Der achte Tag

Habe eben eine Stunde einen Bericht geschrieben. Dann ist das Programm zusammengebrochen und alles war weg. Kein Gefluche. Es ja Weihnachten.

Also ein Kolumbianer hat den 3500 m hohen Cerro de la Muerte alsBester überfahren. Es ist Jonathan Carnaval. In der Gesamtwertung führt weiterhin Diego Cano, auch aus Kolumbien.

Frohes Fest.


Livestream 5. Etappe


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Etappe 4 

Costa Rica holt sich den ersten Sieg der Rundfahrt.

Ja, der Kommentator brüllt auch unter normalen Umständen ins übers Internet mitreisende Publikum. Sind die Bilder oft ein wenig verschwommen, die Stimme kommt ungehindert durch und rührt die Trommel für den costaricanischen Radsport. Doch auf den letzten 10 km der 4. Etappe war es angebracht, den Lautstärkepegel ein wenig zurück zu kurbeln, denn ein Fahrer aus Costa Rica führte das Rennen an. Nach seinem Angriff im letzten Anstieg vor der Ziel konnte sich Sebastian Moya von der U 23 National Mannschaft aus Costa Rica entscheidend absetzen. Er fuhr bis zu 2 Minuten Vorsprung heraus und wurde am Ziel in Esparza von der Bevölkerung entsprechend gefeiert.

Vorher fuhr lange Zeit eine 18 köpfige Gruppe an der Spitze des Peletons. Die Jungs hatten eine maximalen Vorsprung von 4 Minuten und reichlich Gegenverkehr. Das ganze ist für europäische Verhältnisse ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber in Costa Rica scheint man damit klar zu kommen. Gut, die meisten Fahrzeuge stehen auf der Gegenspur. Aber wen  sich die Fahrzeuge  und die Fahrer dann ihnen vorbeiquetschen müssen, wird es auch  schon mal eng. 10 km vor dem Ende der 139 km langen Etappe kam ein 1 km langer Anstieg. Der hatte knapp 200 Höhenmeter. War also ziemlich heftig. Diesen nutzte Sebastian Moya zum entscheidenden Schlag. Der Russe Vladislav Kulikov wurde dann aus der Verfolgergruppe heraus zweiter. Der Mexikaner Efren Santos vom Team Canel`s musste seine Gesamtführung bei der Vuelta a Costa Rica abgeben. Er hatte zwar verzweifelt versucht die Spitzegruppe wieder einzuholen. Aber es gelang nicht. Am Ende viel er auf Rang 6 zurück. Sein Rückstand beträgt nun 1 Minute 20. Neuer Führender ist der Kolumbianer Diego Fernando Cano Malaver mit 40 Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten.

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3. Etappe

La Cruz nach Nicoya 137 km

 Als ich mir gestern die 3. Etappe der Vuelta a Costa Rica live auf Face anschaute, bekam ich doch einen gewissen Eindruck von Radrennen in südamerikanischen Ländern. Es gab ein Kameramotorrad für das ganze Geschehen.  Das eilte oft von hinten nach vorne und zurück. Dazu einen enthusiastischen Kommentator, natürlich in spanisch. Erschreckend und ungewohnt waren die Bilder über den Verkehr.  Teilweise gab es Gegenverkehr und oft mussten sich alle an an gestoppten Fahrzeugen auf der Gegenfahrbahn vorbeischlängeln. Das die Bildqualität nicht so überragend ist, machte dann nicht mehr so viel aus.

Schauen sie es sich trotzdem mal an. Der link dazu steht täglich aktuell am Anfang der Seite.

Die Motorradkamera zeigte in der Regel nur die sechs köpfige Spitzengruppe. GPS Daten werden nicht eingespielt. So muss man sich auf den spanischen Kommentator verlassen. Wer das nicht beherrscht hat noch die Bilder. Spannend ist es schon. Auch auf einer eintönigen flachen Etappe, wieder dieser. Die Action kommt dann von anderen.

Die sechs Fahrer waren folgende. Ein Russe, Arthur Ershov, dazu Ricardo Paredes, Cristian Artavia, Serech und Lopez (beide Opticas Deluxe), und der Costaricaner Sebastian Moya. Diese sechs fuhren 115 km alleine auf  der langen flachen Straße. Trotz der Hitze und des Windes hatten sie einen Schnitt von 42 Km/h. Gegen Ende des Rennens setzen sich Ershov und Luis Lopez ab. Der Costaricaner Moya versuchte zunächst mitzuhalten, wurde dann aber abgehängt.

Das Finale entschied dann der Russe Ershov für sich. In der Gesamtwertung führt weiterhin der Mexikaner Efren Santos. Die Führung in der Bergwertung besitzt der Costaricaner Roman Villalobos. In allen Wertungen wird sich im Laufe der nächsten Tage noch einiges ändern, denn die schweren Bergetappen stehen noch aus.


Ergebnis <<<<<




 1. uns 2. Etappe

Kann man an Weihnachten wirklich Radfahren? Ich meine, so richtig Wettbewerbe bestreiten. Bei den Profis?  Man kann. Seit 54 Jahren schon, in dem kleinen mittelamerikanischen Land Costa Rica.

Ohne Tränen geht es aber auch hier nicht. Denn letztes Jahr hat die Rundfahrt auf sich aufmerksam gemacht, weil zahlreiche Rennfahrer gedopt waren. Darunter auch die Spitzenfahrer. In Europa und besonders in Deutschland findet die Rundfahrt wenig Beachtung. Man ist da eher in der Weihnachtsbäckerei. In Russland sollte das ein wenig anders sein, denn eine russische Nationalmannschaft bestreitet das Rennen. Außerdem findet Weihnachten in Russland , wegen des julianischen Kalenders, erst im Januar statt.

Die Vuelta a Costa Rica wird dieses Jahr vom 16. bis zum 25.12. ausgetragen. Es gibt 10 Etappen. Die haben teilweise Höhenprofile, die sonst nur in China sieht. Der alles überragende Vulkan wird des öfteren überquert. Man spricht von Höhenlagen ober der 3000 m.

Die erste Etappe der Rundfahrt fand schon am Sonntag statt. Man kann sie ruhig als Flachetappe bezeichnen, obwohl sie auf unterschiedlichen Ebenen ausgetragen wurde.



Gewonnen hat der Russe Maxim Piskunov im Sprint. Trotz des flachen Profils kamen aber nur 37 Fahrer zeitgleich an. Der letzte Fahrer hatte einen Rückstand von über einer Stunde.

Die zweite Etappe der Vuelta a Costa Rica war etwas schwieriger. Sie zeichnete sich durch den 250 m hohen Schlussanstieg nach la Cruz aus. Die nur 120 km vorher machten die Sache auch nicht einfacher. Das lag an den hohen Temperaturen und dem starken Gegenwind. Es gab auf der Strecke zwei Zwischensprints. Die wurden beide von Daniel Jara vom Team Colonel gewonnen. Nach vierzig Kilometern bildete sich eine 30 köpfige Ausreißergruppe. 


Nicht mit dabei war das gelbe Trikot von Maxim  Piskunov.  Am Ende setzten sich aus dieser Gruppe drei Fahrer ab und kämpften um die Bergwertung in La Cruz. Diese war auch gleichzeitig die Zielankunft. Gewonnen hat die Etappe dann der Mexikaner Efren Santos vom Team Canel´s Specialized vor dem Kolumbianer Diego Cano und dem Costaricaner  Elias Jeison Vega.

Das gelbe Trikot geht an Efren Santos.

Ergebnis <<<<

 

 
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