Radsport Journal Tourmann
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Vuelta a Espana 5. Etappe

Die heutige Etappe der Vuelta a Espana hat wieder in sich. Es geht von Granada ans Meer zurück. Über 188 km und zahlreiche Berge nach Roquetas de Mar. Der höchste Berg kommt bei km 162. Von dort geht es nur zum Meer runter.



Die Ausreißer haben 6 Minuten Vorsprung vor dem Hauptfeld. Noch sind 54  km zu fahren.

Die Ausreißer sind heute zahlreich. Offensichtlich hat der gestrige Tag die sportlichen Leiter angestachelt. Man zweifelt an den Fähigkeiten von SKY. 

Valerio Conti (UAE Team Emirates), Stephane Rossetto (Cofidis), Floris De Tier, Sepp Kuss (LottoNL-Jumbo), Alessandro De Marchi, Brent Bookwalter (BMC), Lukas Pöstlberger (Bora-Hansgrohe), Maxime Monfort (Lotto-Soudal), Rudy Molard (Groupama-FDJ), Andrey Amador (Movistar Team), Jonathan Lastra (Caja Rural-Seguros RGA), Bauke Mollema, Gianluca Brambilla (Trek-Segafredo), Davide Villella (Astana), Alexandre Geniez (Groupama-FDJ), Hermann Pernsteiner, Franco Pellizotti (Bahrain-Merida), Mikel Iturria (Euskadi-Murias), Matteo Trentin (Mitchelton-Scott), Jai Hindley (Team Sunweb), José Mendes (Burgos-BH), Simon Clarke (Education First-Drapac), Merhawi Kudus (Dimension Data), Maurits Lammertink en Pavel Kochetkov (Katusha-Alpecin).

So sind zunächst 25 Leute am Ausreißen. Dann denken einige, das wäre nun wirklich zuviel. Deshalb zersplittert die Gruppe. 45 km vor dem Ende sind drei Fahrer an der Spitze. DeMarchi, Clarke und Mollema. Dahinter folgen 20 weitere in gestaffelter Reihenfolge mit gut einer Minute Abstand.


Die Gegend durch die sie fahren ist karg. Es gibt zwar einige Sträucher und Büsche und wenigsten sind die Olivenbaum Einöden nicht mehr aktuell, aber ansonsten gibt es sehr viele karge ausgetrocknete Hügel. Regnen tut es noch viel weniger als bei uns.

33 km vor dem Ende befindet man sich im letzten Aufstieg zu 1000 m hohen El Marchal. Oben angekommen haben sie 45 Sekunden vor den nächsten Verfolgern und 6 Minuten vor dem Peloton.

Jetzt geht es nur noch bergab. Der eine Minute zurückliegende Rudy Molard könnte heute das rote Trikot übernehmen. 15 km vor dem Ende hat er eine Minute Vorsprung vor Kwiatkowski. 10 km vor dem Ende wird es flach. Man ist an der der Küste angelangt. Rudy Molard und seine zwei Mitstreiter haben 1:12 Rückstand. Das Feld über sechs Minuten. Im flachen Teil dürfte das Peloton Vorteile haben. Das wir noch einmal eng für Molard. 6 km vor dem Ende werden die Jungs an der Spitze uneinig. Bauke Mollema von Trek Segafredo will nicht mit den  beiden anderen ankommen. Simon Clarke hat im Sprint die besten Chancen. Folglich sinkt der Vorsprung ein wenig. Aber die Jungs vorne werden wohl durchkommen. Noch 4 Km sind zu fahren. Bei km 2 sehen wir sehr schöne Stehversuche an der Spitze. Es nur noch 22 Sekunden bei 1,5. Rudy Molard zieht durch. Noch ein km. Wer macht es? Kurz bevor sie eingeholt werden, geht die Strecke aus. Simon Clarke von EF First zieht das Ding durch und seine beiden Kumpels blicken blöd drein. Wenig später erreicht Molard die Zielinie. Wird es für Molard reichen? Ja, es langt, Kwiatkowski kommt knapp 5 Minuten hinter Molard ins Ziel. Rot trägt morgen ein Franzose.

Ergebnis <<<<




Last Km of Stage 5 (01:37 Ambient) — LaVuelta
Winner's Interview from Stage 5 (01:39 English) — CyclingProNet
Race Leader's Interview after Stage 5 (01:28 French) — CyclingProNet





 
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