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Tour de France 4. Etappe

10.7.2018 Heute wird eine große Schleife ins Binnenland gefahren bevor es wieder an die Küste geht. La Baule war voll mit Touristen und so ziemlich alle standen am Wegesrand. Die ersten  10 Km führten neutralisiert durch die Stadt und später durch die  zahlreichen Salzgewinnungsanlagen der Gegend. 

192 km fahren  müssen die Jungs fahren bevor sie in Sarzeau den Sprint angehen werden. 

David Lappertient, der UCI Präsident ist übrigens Bürgermeister von Sarzeau.

Wir sind mittlerweile in der Bretagne angelangt. Dem Kernland des französischen Radsports, nicht erst seit Bernard Hinault. Der Start verzögert sich etwas, weil Marcus Burghardt von Bora hansgrohe in der neutralen Zone gestürzt war. Christian Prudhomme hält die Zügel, bis Burghardt wieder im Feld ist.

Dann nutzen 4 Leute die Gelegenheit sich abzusetzen. Zwei von Cofidis( Caeys und Perez), einer von Wanty (Van Keirsbulk) und einer von Direct Energie (Cousin). Nach 30 Kilometern haben die Jungs über 7 Minuten Vorsprung. Die Mannschaften im Feld nehmen es noch gelassen. 130 km vor dem Ende sind es noch immer  knapp sieben Minuten. Cavendish hat technische Probleme. Irgendwas mit dem Headset. Zunächst wird er vom Auto versorgt. Dann geht es nicht mehr. Cave verliert ein Teil, muss halten und es im Straßengraben suchen.

BMC und Movistar machen die Arbeit im Peloton. Die Sprinter Teams halten sich noch zurück..



100 km vor dem Ende sinkt Vorsprung rapide. Innerhalb von 4 Kilometern geht es von 5 auf unter 4 Minuten. Man nähert sich der Zwischensprintwertung. Gaviria holt sich die 11 Punkte für den besten Sprinter des Feldes. Vorher hat Van Keirsbulk die 20 Punkte für den Gewinn der Wertung abgesahnt.

Der Vorsprung der Ausreißer geht wieder auf die 3 Minuten zu. Sollten heute tatsächlich mal 4 Jungs durchkommen? BMC zeigt jedenfalls kein Interesse an einer verschärften Nachführarbeit. 24 km vor dem Ende  haben die Ausreißer 2:30 Minuten. Die Jungs halten zusammen. Das könnte was werden.

14 km sind noch zu fahren. Im Feld macht Quick-Step Floors die Arbeit für Gaviria. 1 Minute 40 sind einiges. Wenn sie das noch eine Zeitlang halten, werden die hinten aufgeben. Vorne fahren sie den belgischen Kreisel. Hinten beißt Quickstep. Die anderen Teams halten die Beine still.. 10 km und 1:10 Minuten. Die Beine werden schwer, aber man hat Rückenwind. Cavendish lässt einen Mann bei der Verfolgung mitarbeiten. Bora hansgrohe steigt ein. 7 km und 55 Sekunden. Es wird spannend. 5 km und 40 Sekunden. Dafür ein Crash im Feld weit vorne. Ist das die Rettung für die Ausreißer?


Kittel hat den Sturz überstanden . MIkel Landa nicht. Das Peloton kommt nit 60 km/h angerauscht. Das wird nicht langen.Die Jungs geben auf. 1 km und die Sprinter ordnen sich. Richeze macht den Leadout für Gaviria. Dann kommt Greipel und überrollt Gaviria. Aber der gibt nicht auf und überholt Greipel wieder. Auf den letzten Metern kommt dann noch Peter Sagan an Greipel von Lotto Soudal vorbei. Gaviria  von Quickstep gewinnt aber mit leichten Vorsprung.

 Ergebnis <<<<







 
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